Zugänge für andere Programme
Wer über die App hinaus etwas bauen will, braucht einen Zugang: ein eigenes Skript, eine Automation, die bei einem neuen Auftritt eine Nachricht schickt, oder ein KI-Werkzeug, das Fragen zu den eigenen Terminen beantworten soll.
Dafür vergibt die Band Zugangstoken - lange Zeichenfolgen, die statt einer Anmeldung stehen. Sie gelten immer nur für diese eine Band.


Lesen oder schreiben
Beim Anlegen wird entschieden, was der Zugang darf: nur lesen oder auch schreiben. Für eine Anzeige, die die nächsten Termine ausgibt, reicht Lesen - und dabei sollte es dann auch bleiben.
Finanzielle Angaben - Gagen, Kosten, Auszahlungen - gibt ein solcher Zugang grundsätzlich nicht heraus, unabhängig von der gewählten Stufe.
Ebenso wenig, wer zu welchem Termin kann, und alles rund um Fahrten und Auszahlung. Anhänge an Gigs und Songs erscheinen mit Name, Art und Größe; die Dateien selbst bleiben hinter der Anmeldung der App.
Der Token ist genau einmal sichtbar
Nach dem Anlegen wird der Token ein einziges Mal angezeigt. Danach kennt die App nur noch seine unkenntlich gemachte Form - er lässt sich nicht wieder hervorholen.
Er gehört also sofort an einen sicheren Ort. Ist er verloren oder in falsche Hände geraten, wird er zurückgezogen und ein neuer erzeugt; der alte funktioniert ab da nicht mehr.
Wie ein Token benutzt wird
Der Token wird nicht in die Adresse geschrieben, sondern in den Kopf der Anfrage: „Authorization: Bearer“ und dahinter der Token. Eine Adresse landet in Verläufen, Protokollen und Lesezeichen - ein Kopfzeilen-Eintrag nicht.
Welche Adressen es gibt und was sie zurückgeben, steht in der API-Referenz (in der Kopfleiste dieser Doku) - dieselbe Beschreibung auch als maschinenlesbare Datei, aus der viele Werkzeuge ihre Aufrufe selbst erzeugen können.
Jeder Zugang gilt für genau eine Band. Ein Skript, das zwei Bands ansehen soll, braucht zwei Token - das ist kein Umweg, sondern dieselbe Trennung, die auch in der Oberfläche gilt.
Auch für KI-Werkzeuge
Neben dem klassischen Weg für Skripte lässt sich derselbe Zugang von KI-Werkzeugen nutzen, die das Model Context Protocol (MCP) sprechen - ein offener Standard dafür, wie ein Assistent an fremde Daten und Werkzeuge kommt. Ein Assistent kann damit direkt auf die Daten der Band zugreifen, statt dass jemand sie abtippt.
Ein Token von Hand braucht es dafür meistens nicht: Der Assistent meldet sich selbst an, und der Zugang erscheint danach von allein in der Liste. Wie das Schritt für Schritt geht - in Claude, in Claude Code und in anderen Werkzeugen -, steht im Kapitel „KI-Assistenten verbinden“.
Auch hier gilt, was der Zugang darf: Was er nicht lesen darf, sieht auch das Werkzeug nicht.
- Was das Model Context Protocol ist (modelcontextprotocol.io, öffnet eine externe Seite in einem neuen Tab)
Schritt für Schritt
- Im Bandbereich unter Zugänge einen neuen Zugang anlegen.
- Einen sprechenden Namen vergeben, damit später klar ist, wofür er da war.
- Lesen oder Schreiben wählen - im Zweifel Lesen.
- Den angezeigten Token sofort sichern; er ist nur dieses eine Mal zu sehen.
- Nicht mehr genutzte Zugänge zurückziehen.
Anwendungsfälle
- Auf der eigenen Website eine Anzeige der nächsten Auftritte einbauen, die sich selbst aktualisiert.
- Eine Automation bauen, die bei einem neuen Auftritt eine Nachricht in den Bandchat schickt.
- Den Zeitplan eines Auftritts - Treffpunkt, Soundcheck, Spielzeit - aus einem Planungswerkzeug oder vom Veranstalter übernehmen, statt ihn abzutippen.
- Einem KI-Assistenten Fragen zu den eigenen Terminen beantworten lassen.
- Einen Zugang zurückziehen, wenn das Skript, für das er war, nicht mehr läuft.