Bandchat

Der Chat der Band - so, wie man ihn von den üblichen Messengern kennt: eigene Nachrichten rechts, die der anderen links mit Bild und Namen, Tagestrenner dazwischen. Er läuft in Echtzeit: eine neue Nachricht erscheint bei allen, die den Chat offen haben, ohne dass jemand neu laden muss.

Links steht die Liste der Unterhaltungen: oben der Bandchat, in dem alle sind, darunter selbst angelegte Gruppen und Zwiegespräche mit einzelnen aus der Band. Auf dem Telefon füllt die Liste zuerst den Bildschirm; ein Tipp öffnet die Unterhaltung, der Pfeil oben links führt zurück.

Der Unterschied zur Gruppe im privaten Messenger ist der Zusammenhang: hier lässt sich ein Song, eine Setlist oder ein Auftritt direkt erwähnen, und die Erwähnung führt mit einem Klick genau dorthin. Wer erwähnt wird, bekommt eine Benachrichtigung - auch wenn er den Chat gerade nicht offen hat.

Und weil eine Absprache nur etwas wert ist, wenn sie ankommt, steht an jeder eigenen Nachricht, wer sie gelesen hat und wer noch nicht.

Der Bandchat mit Nachrichten beider Seiten, Tagestrenner und Lesestand an der eigenen NachrichtDer Bandchat mit Nachrichten beider Seiten, Tagestrenner und Lesestand an der eigenen Nachricht

Mehrere Unterhaltungen: Bandchat, Gruppe, Zwiegespräch

„Neue Unterhaltung“ über der Liste fragt, mit wem. Eine Person ergibt ein Zwiegespräch, das nach ihr heißt; mehrere ergeben eine Gruppe, die einen eigenen Namen bekommen kann (etwa „Technik“). Dieselbe Person zweimal anzuschreiben legt keinen zweiten Verlauf an - es öffnet den vorhandenen.

Man sieht ausschließlich die Unterhaltungen, in denen man selbst Mitglied ist. Ein Zwiegespräch zwischen zwei Bandmitgliedern ist für die übrigen nicht vorhanden - auch nicht für die Bandleitung und auch nicht im Datenabzug der Band. Wer später dazukommt, sieht den Verlauf von vorher.

Der Bandchat ist die eine Unterhaltung, die es immer gibt: jedes Bandmitglied gehört dazu, und wer der Band beitritt, ist beim nächsten Öffnen des Chats darin. Aus einer Gruppe oder einem Zwiegespräch kann man austreten („Unterhaltung verlassen“); aus dem Bandchat nicht - wer ihn nicht mehr will, verlässt die Band.

Jede Unterhaltung führt ihren eigenen Lesestand: in der Liste steht je Zeile, wie viele Nachrichten dort noch ungelesen sind, und die Zahl am Menüpunkt zählt alle eigenen Unterhaltungen zusammen.

Erwähnen: Personen, Songs, Setlists und Gigs

Ein @ im Text öffnet die Auswahl - ab drei Zeichen sucht sie in der Besetzung, im Songkatalog, in den Setlists und in den Auftritten der Band. Ausgewählt steht die Erwähnung hervorgehoben in der Nachricht.

Erwähnungen von Songs, Setlists und Auftritten sind Verweise: ein Klick führt zum Song, zur Setlist, zum Auftritt. „Können wir @Wonderwall nochmal proben?“ ist damit keine Suchaufgabe für den Rest der Band mehr.

Erwähnte Personen bekommen eine Benachrichtigung über die Glocke, auf Wunsch zusätzlich als Push-Nachricht - aber nur, wenn sie in derselben Unterhaltung sitzen. Anders als bei einem Kommentar entsteht daraus KEINE Aufgabe: ein Chat ist ein Gespräch, kein Arbeitsauftrag. Wer daraus etwas Verbindliches machen will, legt eine Aufgabe an.

Sprach- und Videochat: kurz reden statt lange tippen

Über dem Verlauf stehen zwei Knöpfe: „Sprachchat starten“ und „Videochat starten“. Ein Klick darauf, und die übrigen Mitglieder DIESER Unterhaltung bekommen eine Benachrichtigung - bei einem Zwiegespräch klingelt es also nur bei einem; wer den Chat offen hat, sieht statt der Knöpfe „2/6 im Sprachchat“ mit den Gesichtern der Beteiligten und einem Knopf zum Beitreten. Beim ersten Mal fragt der Browser nach dem Mikrofon, beim Videochat zusätzlich nach der Kamera - ohne diese Erlaubnis geht es nicht.

Bei einem Videochat kommt zur Teilnehmerleiste ein Bildraster dazu: eine Kachel je Person, das eigene Bild seitenverkehrt wie in einem Spiegel. Die Kamera lässt sich während des Gesprächs jederzeit aus- und wieder anschalten, ohne es zu verlassen - wer sie ausschaltet, zeigt statt eines Bildes das eigene Anfangsbuchstaben-Bild, dieselbe Kachel bleibt aber stehen. Ob ein laufendes Gespräch ein Sprach- oder ein Videochat ist, steht für alle Beitretenden fest - wer beitritt, bekommt dieselbe Art wie die anderen.

Im Gespräch stehen die Teilnehmer nebeneinander, dazu die laufende Dauer, ein Schalter zum Stummschalten und „Verlassen“. Stumm heißt wirklich stumm: es geht nichts mehr hinaus, und die anderen sehen ein durchgestrichenes Mikrofon am Bild. Wer das Gespräch gestartet hat, darf es auch als Erster verlassen - es läuft weiter, bis der Letzte geht.

Danach bleibt eine Zeile im Verlauf: wer gestartet hat, wie lange es ging und wer dabei war. Löschen lässt sie sich nicht - ein Gespräch ist kein Gesagtes, das man zurücknimmt.

Ton und Bild laufen direkt zwischen den Geräten, nicht über den Server dieser App - niemand hört oder sieht mit, und es wird nichts aufgezeichnet. In sehr strengen Netzen (manches Firmen-WLAN, gelegentlich Mobilfunk) findet der direkte Weg nicht immer zueinander; dafür kann der Betreiber der Installation unter Verwaltung → Sprachchat einen Relay-Server (TURN) eintragen.

Der Bandchat mit laufendem Sprachchat: die Leiste über dem Verlauf zeigt die Teilnehmer, den Stumm-Schalter und die DauerDer Bandchat mit laufendem Sprachchat: die Leiste über dem Verlauf zeigt die Teilnehmer, den Stumm-Schalter und die Dauer

Wer schreibt, wer liest

Solange jemand gerade tippt, steht das unter dem Verlauf - mit Namen, bei mehreren zusammengefasst. Es verschwindet von selbst, sobald ein paar Sekunden nichts mehr getippt wird.

An jeder eigenen Nachricht steht ein Häkchen, sobald sie abgeschickt ist, und ein doppeltes, sobald alle sie gelesen haben. Daneben steht, wie viele der Band sie schon gelesen haben; ein Klick darauf zeigt beide Listen namentlich - gelesen von wem, und von wem noch nicht.

Am Menüpunkt „Bandchat“ steht eine Zahl, solange ungelesene Nachrichten warten - dieselbe Anzeige wie bei den Aufgaben, über alle eigenen Unterhaltungen zusammengezählt. Sie verschwindet, sobald die jeweilige Unterhaltung geöffnet und gelesen wurde. Eigene Nachrichten zählen dabei nie mit.

Schritt für Schritt

  1. „Bandchat“ im Menü öffnen - links stehen die Unterhaltungen, rechts der Verlauf der geöffneten, beginnend bei der neuesten Nachricht.
  2. Nachricht schreiben und abschicken; sie erscheint bei allen anderen im offenen Chat von selbst.
  3. Mit @ eine Person, einen Song, eine Setlist oder einen Auftritt erwähnen - ab drei Zeichen erscheint die Auswahl.
  4. An der eigenen Nachricht auf die Lesezahl tippen, um zu sehen, wer sie schon gelesen hat und wer noch nicht.
  5. Ältere Nachrichten über „Ältere Nachrichten laden“ nachholen.
  6. Für ein kurzes Gespräch „Sprachchat starten“ über dem Verlauf - die anderen sehen ihn und können beitreten. Mit Bild statt nur Ton: „Videochat starten“ daneben.
  7. Im Videochat die eigene Kamera über den Knopf neben dem Stumm-Schalter aus- und wieder anschalten.
  8. Eine eigene Nachricht bei Bedarf löschen - an ihrer Stelle steht dann „Diese Nachricht wurde gelöscht“. Fremde Nachrichten lassen sich nicht löschen, auch nicht von der Verwaltung.

Anwendungsfälle

  • Kurz vor dem Auftritt abstimmen, wer wann am Treffpunkt ist - ohne dass die Absprache in einem privaten Gruppenchat neben der App landet.
  • Einen Song zur Diskussion stellen und dabei direkt auf ihn verweisen, statt seinen Titel abzutippen.
  • Sehen, ob die Absage des Proberaums bei allen angekommen ist - oder ob zwei Leute sie noch nicht gelesen haben.
  • Nach dem Urlaub nachlesen, was in der Band besprochen wurde, ohne jemanden zu fragen.
  • Jemanden gezielt ansprechen, der die App gerade nicht offen hat - die Erwähnung erreicht ihn über die Benachrichtigung.
  • Fünf Minuten vor der Probe kurz abstimmen, wer was mitbringt - im Sprachchat statt in einem Gruppenanruf in einer fremden App.
  • Eine Setlist-Idee am Bildschirm gemeinsam durchgehen, mit Bild dabei - ohne in eine externe Videochat-App zu wechseln.
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