Kontakte
Das Adressbuch der Band: Veranstalter, Wirte, Techniker, Fotografen, Vermieter - alle, mit denen die Band zu tun hat, mit Namen, Rolle, Nummer und Adresse.
Der eigentliche Wert liegt aber nicht in der Adresse, sondern in dem, was daran hängt: an jedem Kontakt steht die gemeinsame Geschichte. Welche Auftritte es mit dieser Person gab, welche anstehen, und welche Mails hin- und hergingen.


Die gemeinsame Geschichte auf einen Blick
Wer einen Kontakt öffnet, sieht nicht nur die Telefonnummer, sondern den ganzen Verlauf: die vergangenen Auftritte mit diesem Veranstalter, die anstehenden, und - wenn ein Postfach eingerichtet ist - die Mails, die mit dieser Adresse gewechselt wurden.
Vor einem Anruf ist das der entscheidende Unterschied. Statt sich zu erinnern, worum es beim letzten Mal ging, steht es da: welcher Auftritt es war, wann er stattfand, was danach besprochen wurde.
Auch hier lässt sich kommentieren, und auch hier wird aus einer @-Erwähnung eine Aufgabe für die angesprochene Person - etwa „ruf du bitte nochmal an“.


Jeden Kontakt nur einmal
Ein Adressbuch verliert seinen Wert, sobald derselbe Veranstalter dreimal darin steht - dann verteilt sich die gemeinsame Geschichte auf drei Einträge, und keiner davon ist vollständig.
Deshalb schaut die App beim Anlegen nach, ob es den Kontakt schon gibt: bei gleicher E-Mail-Adresse, gleicher Telefonnummer oder auch nur ähnlichem Namen fragt sie „Meinten Sie vielleicht diesen Kontakt?“ und verlinkt den bestehenden. Sie entscheidet aber nichts - wer weiß, dass es wirklich zwei verschiedene Menschen sind, legt mit „Trotzdem anlegen“ den zweiten an.
Bei Anfragen über die Bandseite passiert dasselbe ohne Rückfrage: Meldet sich jemand ein zweites Mal, hängt die neue Anfrage am schon vorhandenen Kontakt, statt einen zweiten daneben zu stellen. Was dort ins Formular getippt wurde, überschreibt die gepflegten Daten nicht.
Schritt für Schritt
- Kontakt mit Namen, Rolle, Telefonnummer und Adresse anlegen.
- Beim Auftritt als Ansprechpartner oder Techniker auswählen - damit verknüpft sich beides.
- Am Kontakt nachsehen, welche Auftritte es mit ihm gab und welche anstehen.
- Schreibt eine unbekannte Adresse ins Postfach, den Vorschlag der App annehmen und daraus einen Kontakt machen.
- Offene Punkte als Kommentar am Kontakt festhalten und die zuständige Person mit @ erwähnen.
- Meldet die App beim Anlegen einen ähnlichen Eintrag, den bestehenden öffnen - oder bewusst „Trotzdem anlegen“ wählen.
Anwendungsfälle
- Vor dem Rückruf beim Veranstalter sehen, worum es beim letzten Mal ging und wann die Band zuletzt dort gespielt hat.
- Aus einer unbekannten Mail-Adresse mit einem Klick einen Kontakt machen, statt die Daten abzuschreiben.
- Nachsehen, welchen Techniker die Band beim Festival im letzten Jahr hatte.
- Beim Ausfall kurzfristig jemanden aus dem Adressbuch anrufen, ohne im Telefon nach dem Namen zu suchen.
- Denselben Veranstalter nach seiner zweiten Anfrage nicht doppelt im Adressbuch haben - die neue Anfrage hängt am bestehenden Kontakt.